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Wenn das Auto wichtige E-Mails vorliest.

Die Einführungskampagne für die neue Generation des 3er BMW fokussiert sich auf einzelne Ausstattungs-Details und zeigt in sechs kurzen Episoden, wie nützlich sie mitunter im Alltag sind. Man kann in letzter Sekunde dem Besuch der Schwiegermutter entgehen und der Hund kann den Kofferraum selber öffnen, ohne den Lack zu zerkratzen. > Mehr

 

 

                        HEADLINES                              

 

+++   22.02.  Volkswagen Tiguan für die Sicherheit der Tochter   +++   21.02.  M&M ist der Gewinner des YouTube Super Bowl Ad Blitz   +++   20.02.  Subway macht aus February einen FebruANY   +++   19.02.  Der neue 3er BMW bietet viele nützliche Ausstattungsdetails   +++   15.02.  Ford kritisiert einen Super Bowl Spot von Chevrolet   +++   13.02.  Jennifer Lopez zeigt sich hüllenlos   +++   12.02.  Statt eines iPads kann man auch drei Kindle kaufen   +++   12.02.  AT&T zeigt die Schattenseiten günstiger Flatrates   +++   11.02.  Dannon Joghurt kann zu plötzlichen Kopfschmerzen führen   +++

 

 

        AKTUELLE KURZMELDUNGEN        

 

20.02.  --  Wenn am kommenden Sonntag die diesjährigen Oscars vergeben werden, wird ein namhafter Koreaner die Zeit zwischen den Belobigungen und Dankesreden dominieren. Als exklusiver Auto-Sponsor der Academy Awards ist Hyundai mit insgesamt acht 30: Spots vertreten, davon stellen vier das Luxus-Modell Azera vor. Für Steve Shannon, Vice President Marketing bei Hyundai, ist dieses massive Engagement durchaus konsequent. Das glamouröse Spektakel steht für Mode, Eleganz und Kreativität und bildet damit den perfekten Rahmen für die Präsentation des neuen Spitzenmodells Azera.    

 

17.02.  --  Die Verleihung der 84. Academy Awards am 26. Februar bringt ABC die zweitteuersten Werbezeiten nach dem Super Bowl, die Kosten liegen bei 1,7 Millionen Dollar pro 30 Sekunden und damit ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Rund 40 % der Slots entfielen im vergangenen Jahr auf Hyundai, JC Penney und Coca-Cola. Nach Angaben des Networks sind alle drei Unternehmen auch 2012 wieder mit dabei, Gesellschaft erhalten sie dabei unter anderem von American Express, den beiden konkurrierenden Telekom-Konzernen AT&T und Sprint, Kraft Foods, McDonald's, Samsung und der Versicherungsgruppe MetLife, die bereits beim Super Bowl und den Grammy Awards vertreten war. Die führende amerikanische Brauereigruppe Anheuser-Busch InBev bewirbt Stella Artois, das traditionell eine Affinität zum Kinofilm hat.  

 

15.02.  --  Der Chrysler-Spot beim Super Bowl schlägt weiterhin politische Wellen. Er wurde in einer Rede von Senator Al Franken beim Parteitag der Demokraten erwähnt, während führende Republikaner der Kampagne eine bewusste Unterstützung von Präsident Obama und seiner Wirtschaftspolitik unterstellen. Ein Blog von NBC hat jetzt 5 Gründe aufgezählt, warum Clint Eastwood sogar als Präsidentschafts-Kandidat antreten sollte. Eines der Argumente: Wenn er schon mit einem Werbespot die politische Diskussion beeinflusst, welche Wirkung hat er dann erst als offizieller Kandidat.

 

14.02.  --  Zum Erstaunen vieler Branchenbeobachter hat T-Mobile während der Grammy Awards mehrere Spots geschaltet, in denen das Nokia Lumia 710 präsentiert wurde. Nokia hat auf dem US-Markt noch nie eine nennenswerte Rolle gespielt und dürfte es auch jetzt schwer haben, sich zwischen iPhone, Samsung Galaxy und BlackBerry zu positionieren. Das Lumia arbeitet mit Windows Phone 7.

 

14.02.  --  Februar ist für die amerikanische Werbeindustrie stets die Zeit der großen und teuren Events. Nach Super Bowl und Grammy folgt am 26. Februar die Verleihung der Academy Awards. Die Werbezeiten für die Oscar-Nacht sind laut ABC schon seit Wochen ausverkauft, die Kosten liegen bei 1,7 Millionen Dollar pro 30 Sekunden und damit ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Dafür erreichten die Spots 37,6 Millionen Zuschauer, 10 % weniger als 2010. Für dieses Jahr gibt es ein gutes Vorzeichen: Gastgeber ist wieder Billy Crystal, der 1998 die bislang meist gesehenen Oscar-Verleihung moderiert hat (57,3 Millionen). Nach Football steht die Oscar-Verleihung traditionell für die höchsten Einschaltquoten im amerikanischen Fernsehen.

 

13.02.  --  Für die Madison Avenue steht möglicherweise eine unerfreuliche Woche bevor. Indra Nooyi, CEO von PepsiCo, will rund 100 der 150 Werbeagenturen und Service-Unternehmen kündigen, die derzeit in den USA für den Konzern arbeiten. Offen ist bisher, wen es treffen wird. Mit einer Reduzierung auf 50 Agenturen will die neue CEO effektiver werden und eine straffere Struktur in das Marketing der zahlreichen Marken bringen. Zu den bisherigen Partnern von PepsiCo gehören unter anderem TBWA, BBDO und DDB.

 

13.02.  --  Es gehört zu den Mechanismen der heutigen Medienwelt, dass Tragödien und Katastrophen ein zuverlässiger Garant für hohe Einschaltquoten sind. Der unerwartete Tod der Pop-Ikone Whitney Houston bescherte der über 3-stündigen Übertragung der Grammy Awards die höchsten Zuschauerzahlen seit 1984, als Michael Jackson mit Thriller insgesamt 8 Grammys gewonnen hat. Nach ersten Angaben von Nielsen schauten in diesem Jahr durchschnittlich 39 Millionen zu, als Jennifer Hudson zu Ehren von Whitney Houston den Klassiker "I will always love you" sang. Das bedeutet eine Anstieg von 46 % gegenüber den 26,7 Millionen Zuschauern des Vorjahres.

 

13.02.  --  Das Branchenmagazin Adweek hat gemeinsam mit YouTube ermittelt, welche Super Bowl Spots in den ersten 72 Stunden nach dem Spiel am häufigsten aufgerufen wurden. Dabei hat die Autobranche eindeutig die Nase vor, von den Top 10 stellt sie 8 Motive. Mit rund 17 Millionen Aufrufen war Acura mit Jerry Seinfeld und Jay Leno am beliebtesten, gefolgt von Honda (Ferris macht Blau, rund 14 Mio), "The Bark Side" von Volkswagen (knapp 14 Mio) und den Vampiren von Audi (6,5 Mio). Die Zahlen sind allerdings nicht direkt vergleichbar, da die Spots durch Teaser und Previews unterschiedlich lange Vorlaufzeiten hatten.

 

11.02.  --  Roland Martin, seines Zeichens politischer Analyst bei CNN, hat den H&M Spot mit David Beckham während des Super Bowls auf Twitter mit der folgenden Bemerkung kommentiert: "If a dude at your Super Bowl party is hyped about David Beckham's H&M underwear ad, smack the ish out of him." Viele Kommentare warfen ihm daraufhin eine homosexuellenfeindliche Einstellung vor, sein Arbeitgeber hat ihn bis auf weiteres suspendiert. Martin bedauerte diese Reaktion und sagte in einer Stellungnahme, er habe lediglich einen Scherz über Fußball machen wollen. In letzter Zeit hat sich wiederholt gezeigt, dass ein wesentliches Merkmal von Twitter auch eine Gefahr birgt: Es ist ein schnelles Medium, bei dem man eine Bemerkung manchmal vielleicht zu schnell abschickt.

 

11.02.  --  Viele US-Künstler sind als Geschäftsleute mindestens ebenso erfolgreich wie auf der Bühne oder in den Charts. Einige besitzen äußerst profitable Unternehmen und nutzen dabei nicht selten ihren bekannten Namen für ihre Produkte. Das prominente Hip-Hop-Paar Jay-Z und Beyoncé geht noch einen Schritt weiter. Wie die Washington Post berichtet, hat BGK Trademark (Beyoncé Giselle Knowles) beim US Patent- und Markenamt den Namen der gemeinsamen Tochter Blue Ivy als Trademark angemeldet. Angeblich will sich das Paar damit vor Missbrauch schützen, das Magazin Rolling Stone vermutet aber eher eigene wirtschaftliche Interessen. Angeblich gibt es Pläne, den Markennamen Blue Ivy für eine Reihe von Baby- und Kinderprodukten zu nutzen, vom Kinderwagen über Windeln bis zu Babypflege-Artikeln. 

 

09.02.  --  Erfolg kann teuer werden. Bei seinem Crowd Sourcing Wettbewerb hat PepsiCo eine Prämie von 1 Million Dollar versprochen, falls ein Beitrag für Doritos beim renommierten Ad Meter von USA TODAY auf Platz 1 gewählt wird. Nun gab es in diesem Jahr zum ersten Mal zwei Abstimmungen. Zum einen das klassische Ad Meter, bei dem eine repräsentative Zuschauergruppe ihre Quoten während des Spiel abgegeben hat und zum anderen ein Voting auf Facebook, das über zwei Tage lief. Bei beiden Rankings landete ein Doritos-Spot auf Rang 1, allerdings waren es unterschiedliche Motive. Die Geschichte des Babys, das auf unkonventionelle Art einen Beutel Snacks erbeutet hat, war der Liebling der Facebook-Fans. Bei der Abstimmung durch 286 Testpersonen mit mobilen Geräten kam dagegen die kriminelle dänische Dogge auf Platz 1, die ihren Besitzer mit Doritos bestochen hat. PepsiCo musste die ausgelobte Siegprämie von 1 Millionen Dollar zweimal auszahlen. Was sich angesichts des beeindruckenden Erfolgs und der damit verbundenen Medien-Resonanz sicherlich rechnen dürfte.   

 

08.02.  --  Das Ad Meter von USA TODAY und NBC Sports hat seine Online-Wahllokale geschlossen und das amtliche Endergebnis bekannt gegeben. Demnach haben die Zuschauer das Baby von Doritos auf Platz 1 gewählt, gefolgt von dem gut trainierten Hund von Bud Light. Das viel diskutierte Chrysler-Epos mit Clint Eastwood erreichte einen bemerkenswerten vierten Platz, der Fitness-Hund von Volkswagen den siebten. Im Mittelfeld gab es einige unerwartete Überraschungen. Der opulente Pepsi-Spot mit Elton John als König schaffte es nur auf Rang 19, die bisher immer als Erfolgsgaranten bekannten Clydesdales von Budweiser kamen nicht über Platz 25 hinaus. Fazit: Hunde, Babys und Prominente gehen immer, Pferde und attraktive Frauen in diesem Jahr eher weniger.

 

Inhalt der aktuellen Print-Ausgabe 01 | 2012