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TELEKOMMUNIKATION
TARIF AT&T WIRELESS
Die Schattenseiten von Flatrates
12.02.2012 - Wenn man unbegrenzt telefonieren kann, mag das aus finanzieller Sicht erfreulich sein. Für die Angerufenen kann es mitunter recht nervig werden. So etwa für einen jungen Mann, dessen Freundin ihn gerade zum achten Mal darüber informiert, dass sie ihn mit Schweigen bestraft. Er ist irritiert und fragt sie, ob sie den tieferen Sinn von "mit Schweigen bestrafen" verstanden hat. Er besteht sicherlich nicht darin, dass sie ihn ständig anruft. Doch sie beruhigt ihn, denn ihre Familie hat eine Flatrate für unbegrenzte Gesprächsdauer zu jedem anderen Mobilnetz. Deshalb kann sie jeden so oft und so lange anrufen, wie sie möchte. Immerhin beweist sie am Schluss, dass man es sich bei einer Flatrate sogar erlauben kann, die Verbindung stehen zu lassen, ohne etwas zu sagen. Ob das ihren Freund wirklich beruhigt, bleibt offen.
SMARTPHONE APPLE IPHONE 4S
Das Smartphone für Hilfsbedürftige
11.02.2012 - Ungeachtet aller Kampagnen der Konkurrenz ist die Marktposition von Apple so dominierend, dass man es sich sogar leisten konnte, auf eine Präsenz beim Super Bowl zu verzichten. Dafür setzt Apple unmittelbar nach dem großen Ereignis seine Kampagne fort, die uns den praktischen Nutzen von Siri nahe bringen soll. Bei den beiden neusten Motiven drängt sich allerdings die Frage auf, wie der kalifornische Hightech-Konzern seine Zielgruppe sieht. Offenbar geht man davon aus, dass sie selbst banale Alltagsfragen nicht ohne fremde Hilfe lösen können.
Einer der beiden neuen Spots zeigt uns ein junges Paar auf einem Road Trip quer durchs Land bis an die kalifornische Küste. Dabei brauchen sie technische Unterstützung bei der Suche nach etwas zu Essen, sie wissen nicht, wo sie gerade sind und sie vergessen zu tanken. Dennoch sind sie so begeistert, dass die junge Frau Siri bittet, sie daran zu erinnern, dass sie einen solchen Ausflug noch mal machen. Selbst das können sich Apple-Nutzer offenbar nicht mehr ohne digitale Hilfe merken.
Im zweiten Spot begleitet Siri einen Teenager bei seinen ersten Schritten auf dem Weg zum Rockstar. Und wieder zeigt sich eine erschreckende Hilflosigkeit: Siri muss ihm ein Geschäft für Musikinstrumente suchen, im Internet nach Noten forschen und seine Freunde zur gemeinsamen Übungsstunde einladen. Am Ende bittet der junge Mann seine digitale Lebenshilfe, ihn zukünftig mit "Rock-Gott" anzusprechen. Offenbar hat das intelligente System bereits gelernt, wie man mit pubertierenden Männern umgehen muss und bestätigt voller Nachsicht, diesem Wunsch zu entsprechen.
SMARTPHONE SAMSUNG GALAXY S II
Die Veralberung der Apple-Fans geht weiter
26.01.2012 - Als sich Samsung Ende November zum ersten mal darüber amüsiert hat, dass es Menschen gibt, die stundenlang vor einem Geschäft auf das neuste iPhone warten, war die Idee überraschend, erfrischend frech und durchaus unterhaltsam. Zumal es der Spot geschafft hat, auf lockere Art bekannte Produktschwächen des Apple-Konkurrenten zu thematisieren.
Jetzt gibt es zwei neuen Episoden, die sich wieder mit dem bemerkenswerten Standvermögen der Apple-Kunden auseinander setzen. Die grundsätzliche Botschaft lautet auch in diesem Fall: Während Ihr noch wartet, haben wir die nächste Smartphone-Generation schon. Oder um es mit den Worten von Samsung zu sagen: The next big thing is already here. Beide Geschichten spielen diesmal nicht auf der Straße, sondern in einem benachbarten Kaffee und in einem kleinen Textilgeschäft. Im Coffee Shop will sich ein junges Paar gerade einen Kaffee holen, als eine Gruppe junger Männer hereinkommt. Sie sind ausgerüstet, als wären sie auf dem Weg vom Basiscamp zum Gipfelaufstieg, dabei frönen sie nur dem Urban Camping. Sie sind sichtlich begeistert davon und halten das Gemeinschaftserlebnis für das Woodstock ihrer Generation. Am Ende sehen wir, was mit Urban Camping gemeint ist. Die Abenteurer haben ihr Zelt auf dem Bürgersteig vor einem Apple Store aufgeschlagen, hinter Ihnen im Schaufenster steht die Ankündigung "It's coming".
Der 60: Spot beginnt mit der bereits bekannten Schlange vor dem Laden, aus der sich einer der Wartenden kurz entfernt. Er hat kalte Hände, muss aber weiter bloggen, um den Kontakt zu seinen Followern nicht zu verlieren. Also geht er in einen kleinen Laden, um sich fingerlose Handschuhe kaufen. Die sind allerdings schon vergriffen, deshalb empfiehlt die sympathische Verkäuferin normale Handschuhe, die vorrätig und zudem viel wärmender sind. Doch davon will der junge Mann nichts wissen, schließlich muss er Textnachrichten in sein iPhone eingeben. Die Verkäuferin zückt ihr Samsung Galaxy und demonstriert dem staunenden Kunden, dass es für solche Zwecke eine Spracheingabe gibt. Um die segensreiche Funktion auch in der praktischen Anwendung zu zeigen, diktiert sie eine Textnachricht an ihre Freundin Tina. Darin teilt sie ihr mit, dass gerade ein netter Typ hereingekommen ist und sie fragt, ob sie ihn zur Party einladen darf. Der junge Mann ist fasziniert, kann sich aber noch nicht so recht mit dem Gedanken anfreunden, nur deshalb zu einem Galaxy zu wechseln. Immerhin ist er unschlüssig und interessiert daran, was das Gerät noch so alles bietet. Für die Verkäuferin kann er sich offenbar begeistern, denn er will eine Nachricht an die Wartenden schicken, dass er sich verspäten wird. Es ist erstaunlich, dass Samsung ausgerechnet die Spracheingabe als markantes Produktmerkmal herausstellt. Immerhin bietet Apple mit SIRI wesentlich mehr Funktionen, das neue iPhone ist in dieser Disziplin also klar im Vorteil. Rätselhaft ist auch, dass ein Apple-Freak stundenlang auf ein Gerät wartet, dessen Ausstattung er offenbar nicht kennt. Sonst wäre er nicht so erstaunt darüber, dass man Textnachrichten nicht unbedingt manuell eintippen muss.
SMARTPHONE iPHONE
Siri hilft dem Weihnachtsmann
21.12.2011 - Nach der recht trockenen Vorstellung diverser Funktionen des neusten iPhone-Ablegers 4S hat sich Apple zu den bevorstehenden Festtagen zu etwas mehr Humor entschlossen. Seit Montag offenbart ein vertraulicher Einblick in die Arbeit von Santa Claus, dass auch er mittlerweile auf die Unterstützung der freundlichen Dame von Siri zurückgreift. Zunächst lässt er sich auf einer Karte den kürzesten Weg zu einer Adresse zeigen, bei der er die nächsten Geschenke abliefern will. Dann informiert er sich über das Wetter, sucht die Mail mit der Liste, wer ungezogen und wer artig war und lässt sich eine neue Mail vorlesen, in der ihn Mrs. Claus ermahnt, nicht so viele Lebkuchen zu essen. Schließlich erfährt er, dass für den Rest des Tages noch 3,7 Milliarden Termine anstehen.
SMARTPHONE SAMSUNG GALAXY S II
Warum auf das neue iPhone warten?
28.11.2011 - In der vergangenen Woche hat Samsung einen Spot gestartet, der sich über die Spezies der unerschütterlichen iPhone-Anhänger amüsiert. Der harte Wettbewerb zwischen den Smartphone-Anbietern hat damit eine neue Dimension erreicht. Bislang wurden die technischen Eigenschaften, die unterschiedlichen Betriebssysteme oder besondere Ausstattungs-Details herausgestellt, jetzt befasst sich eine Kampagne zum ersten Mal mit den Nutzern dieser Geräte. Dabei prallen sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander, denn die Entscheidung für ein bestimmtes Smartphone folgt bekanntlich nicht immer rationalen Abwägungen.
Die Rahmenhandlung bildet eine lange Schlange von Apple-Fans, die in New York geduldig auf den Verkaufsstart der nächsten Geräte-Generation warten. Gleiche Szenen gibt es aus San Francisco, Boston, Seattle, Chicago und Denver. Die Gespräche offenbaren unterschwellig die Schwachstellen des Kultobjektes, etwa die schwachen Akkus oder die Frage, wie man das neuste Modell erkennt, wenn alle gleich aussehen. Und warum man dafür eigentlich stundenlang anstehen muss. Dann entdecken die Wartenden mehrere Passanten mit einem Smartphone, das ihr Interesse weckt. Sie schauen sich das neue Galaxy S II an und vergleichen es mit ihrem iPhone. Wie nicht anders zu erwarten war, fällt dieser Vergleich zugunsten von Samsung aus. Schon alleine weil man kann das Gerät ganz einfach kaufen kann, ohne dass man stundenlang auf einem Bürgersteig ausharren muss. Allerdings ist nicht jeder überzeugt. Ein junger Mann versichert, dass er nie ein Samsung kaufen werde, schließlich sei er kreativ. Ein Freund neben ihm relativiert das allerdings und erinnert ihn daran, dass er als Barista in einem Coffee-Shop arbeitet. Der Spot spielt geschickt mit Klischees, die den überzeugten Apple-Anhängern anhaften. Und er verwendet viel Symbolik, etwa dass die Apple-Kunden eingepfercht hinter Absperrungen stehen, während die Galaxy-Nutzer völlig frei ihrem Alltag nachgehen. Daraus ergibt sich, dass die Wartenden über die Gitter hinweg nach den Samsung-Smartphones greifen wie Tiere im Zoo nach verlockenden Leckereien, die ihnen die Zuschauer hinhalten. Dennoch will Samsung seine Kampagne keinesfalls gegen Apple-Nutzer gerichtet sehen. Vielmehr möchte man daran erinnern, dass es auch Alternativen gibt und dass das iPhone nicht die alleinige Hoheit in diesem Produktsegment hat. Im Übrigen geht man davon aus, dass auch überzeugte Apple-Nutzer so viel Humor besitzen, dass sie über sich und den Spot schmunzeln können.
Der Spot beginnt mit Wartenden vor einem Geschäft, in dessen Schaufenster steht "It's coming". Dazu verrät ein eingeblendeter Hinweis, dass es noch 9 Stunden dauert. Dem wird die abschließende Headline über das neue Samsung entgegengesetzt: "The next big thing is already here."
SMARTPHONE SAMSUNG GALAXY NEXUS
Eines für Alle
21.11.2011 - Apple demonstriert bei seiner Vorstellung des iPhone 4S verschiedene Funktionen, Konkurrent Samsung verbindet die technischen Möglichkeiten des neuen Galaxy Nexus mit potentiellen Anwendern und stellt damit den Mensch in den Mittelpunkt. Dabei wendet sich der Spot an hübsche Gesichter und Visionäre, Datentauscher und Wanderer, Fans hoher Auflösung, verrückte Wissenschaftler, nächtliche Poeten und Tagträumer. Sie alle will Google mit neuen Funktionen locken. Mit der Kamera über dem Display zum Video-Chatten, der Kamera für Panoramabilder, dem einfachen Datenaustausch zwischen zwei Smartphones über Android Beam, Karten für die Navigation und Schreiben von Notizen über die Spracheingabe. Und da das Smartphone mit einer Software namens Android 4.0 Ice Cream Sandwich läuft, sieht man am Ende zwei junge Mädchen ein ebensolches Eis essen. Auf dem US-Markt wird das neue Android-Smartphone von Verizon Wireless angeboten, ein konkreter Termin für den Verkaufsstart steht allerdings noch aus.
AKTION AT&T IMPULSE 4G
Jedem das Seine
18.11.2011 - Ein Mann im Büro begeht den folgenschweren Fehler, seinem Kollegen das neue Impulse 4G zu zeigen. Da der Kollege davon ausgeht, dass er sich dieses Gerät nicht leisten kann, verfällt er auf die Idee des Smartphone-Sharings. Er betrachtet sich fortan als Mitbenutzer, weicht dem Gerät nicht mehr von der Seite und probiert bei jeder passenden Gelegenheit die einzelnen Funktionen aus. Vom Video-Streaming über Web-Browsing und der Navigationshilfe bis zur Kamera. Als beide Männer die Straße entlang gehen und der digitale Untermieter heruntergeladene Musik hört, macht ihn der geplagte Handy-Besitzer auf die Werbung im Schaufenster eines AT&T-Geschäfts aufmerksam. Der Preis von 29,99 Dollar überzeugt seinen Kollegen und er beschließt spontan, sich ein eigenes Impulse 4G zu kaufen.
IMAGE-KAMPAGNE AT&T
Investitionen in die Zukunft
17.11.2011 - Angesichts der anhaltenden Schwierigkeiten bei der Übernahme des US-Geschäfts von T-Mobile und schlechter Noten bei der Kundenzufriedenheit hielt es AT&T offenbar für angeraten, das Unternehmen mal wieder ins rechte Licht zu rücken. Während Chevrolet und etliche Finanzinstitute bei ihren vertrauensbildenden Maßnahmen gerne auf ihre lange Tradition zurückblicken, zählt für das Urgestein der Telekommunikation nur die Zukunft. Darin wird großzügig investiert, was den Kunden ein noch schnelleres Netz und eine bessere Abdeckung beschert. Das Land profitiert dabei von bis zu 96.000 neuen Arbeitsplätzen, außerdem will man 5.000 Jobs aus dem Ausland in die USA holen. Wirtschaftsexperten würden das als klassische Win-Win-Situation bezeichnen. Am Ende huldigt AT&T dann noch dem unvermeidlichen Patriotismus und bekräftigt, dass ein Engagement in Amerika jetzt und in Zukunft immer eine intelligente Investition ist. Die Deutsche Telekom dürfte das nach ihren Erfahrungen auf dem US-Markt etwas differenzierter sehen.
SMARTPHONE MOTOROLA DROID RAZR
Dünn und gefährlich
11.11.2011 - Die Einführungs-Kampagnen für das neue iPhone 4S und das Motorola Droid Razr könnten kaum unterschiedlicher sein. Während Apple im Stil einer verfilmten Bedienungsanleitung einzelne Funktionen wie Siri, iCloud oder die Kamera mit Bildbearbeitungsprogramm erklärt, hält sich Verizon Wireless nicht lange mit technischen Details auf. Zum Verkaufsstart in den Verizon-Filialen am 11.11.11 (um 11:11 Uhr Ortszeit, was Karnevalsfreunde begeistern wird) fokussieren sich zwei Spots ausschließlich auf ein einziges Merkmal: Das Motorola Droid Razr ist dünn und messerscharf. Mehr erfährt der technikinteressierte Zuschauer nicht, dafür wird ihm zur Entschädigung viel Action geboten.
Im ersten Teaser-Spot wird das Smartphone wie eine asiatische Wurfwaffe eingesetzt. Es schwirrt durch menschenleere Straßen und zerschneidet dabei alles, was ihm im Weg steht. Von Werbeschildern über Parkuhren bis zu Straßenlaternen. Der geneigte Kunde lernt zumindest schon mal eine Anwendungsmöglichkeit des neuen Razr kennen. Geht man davon aus, dass man mit dem Smartphone neben Metall zerstören auch telefonieren kann, wären es schon zwei Einsatzbereiche.
Noch martialischer ist das 60: Epos, das sich irgendwo zwischen James Bond und Mission Impossible bewegt. Ein bedrohlich aussehender Supermann bekommt einen vertraulichen Tipp, besteigt sein Supermotorrad, sprengt ein gepanzertes Fahrzeug und entwendet auf recht umständliche Weise eine Metallkiste, in der das Motorola Droid Razr sicher unterbracht ist. Denn, so die abschließende Botschaft, dieses Handy ist zu mächtig, als das es in falsche Hände fallen dürfte: “Too Powerful to Fall Into the Wrong Hands”. Was waren das noch für geruhsame Zeiten, als man ein Smartphone einfach im Geschäft kaufen konnte.
TARIFE CRICKET WIRELESS
Es gibt immer eine Alternative
08.11.2011 - Der Prepaid-Anbieter Cricket hat eine ganz einfache Botschaft an alle Smartphone-Benutzer: Es gibt immer ein entweder/oder. Bei seinem Handyvertrag kann man sich langfristig binden und versteckte Kosten für bestimmte Dienste bezahlen. Oder man wechselt zu einer Flatrate, bei der alles eingeschlossen ist. Und das ohne Vertragsbindung. Die diese Woche gestartete integrierte Kampagne erinnert die Konsumenten daran, dass sie die Wahl haben: "Your Call". Die von der neuen Agentur TPN entwickelte Offensive umfasst neben TV, Radio und Print auch Außenwerbung und Social Media Elemente. Die Kernaussage des TV-Spots: Man kann die Taschen der anderen Anbieter füllen oder seine Musik-Sammlung.
Die 1999 gegründete Cricket Communications hat sich auf monatliche Flatrates ohne langfristige Verträge und ohne Bonitätsprüfung spezialisiert. Der Vertrieb erfolgt unter anderem über die 1.300 Elektronikmärkte von Best Buy. Das neuste Produkt ist "Muve Music", das den Kunden außer Telefonieren auch Musik-Download, Textnachrichten und Internet zu attraktiven Prepaid-Tarifen bietet.
SMARTPHONE iPHONE 4S
Mehr als Siri
01.11.2011 - Beim Start der Einführungskampagne für die viereinhalbte iPhone-Generation hat sich Apple zunächst ganz auf den neuen Sprachservice Siri konzentriert. Der erste Spot sollte zeigen, wie uns die freundliche Stimme im täglichen Leben helfen kann. Zumindest theoretisch.
In der zweiten Phase erinnert die Kampagne daran, dass ein iPhone wesentlich mehr ist als eine Auskunft mit Sprachsteuerung. So demonstriert eines der drei neuen Motive die Möglichkeiten der 8 Megapixel Kamera, die weit über die Funktionen einer normalen Kompaktkamera hinausgehen. Man kann zum Beispiel einen Ausschnitt wählen, die Aufnahme mit einem Bildbearbeitungs-Programm nachbearbeiten und das fertige Ergebnis über eine direkte Anbindung als Tweet verschicken.
Für die private wie berufliche Anwendung gleichermaßen interessant ist die Möglichkeit, Dateien über iCloud zu teilen. Lädt man sich zum Beispiel von iTunes einen Song auf das Smartphone, ist das Stück auch auf allen anderen persönlichen Apple-Geräten verfügbar. Wenn man auf dem Weg zur Arbeit schnell noch letzte Änderungen an einer Business-Grafik vornimmt, steht die neue Version automatisch auf dem iPad im Büro. Man markiert eine Seite in einem eBook und das iPad blättert dahin um. Wobei fraglich ist, ob wirklich jemand ein Buch auf einem Smartphone liest. Sinnvoller ist da schon die Funktion, dass ein Foto gleich nach der Aufnahme zuhause auf dem iMac erscheint. Dank iCloud ist alles immer dort, wo man es haben möchte.
Das dritte Motiv befasst sich noch mal mit dem Sprachdienst Siri. Im Unterschied zum ersten Spot werden einige wenige Beispiele gezeigt, bei denen wir sowohl die Frage hören als auch die entsprechenden Informationen sehen. Eine Mutter möchte wissen, wie ihr Tag aussieht und sie erfährt, dass nur zwei Meetings am Vormittag anstehen. Ein Mann fragt, ob er zu Fuß zum Belvedere Hotel gehen kann und erhält von Siri einen Stadtplan, auf dem die kürzeste Route markiert ist. Ein anderer Mann lässt sich eine eingegangene Nachricht vorlesen und ein kleiner Junge erfährt auf Anfrage, dass die Chancen für Schnee gut stehen. Das zumindest geht aus der Wettervorhersage hervor, die Siri auf das Display des iPhones zaubert.
SMARTPHONE iPHONE 4S
Fragen Sie doch einfach Siri
22.10.2011 - Es ist schon jetzt äußerst nervig, wenn man in öffentlichen Verkehrsmitteln, Cafes oder Restaurants an den Telefonaten seiner Nachbarn teilhaben muss. Zukünftig kommen noch jene Mitmenschen dazu, die nicht telefonieren, sondern sich mit ihrer virtuellen Assistentin namens Siri unterhalten.
Wer von der neusten Generation des iPhones enttäuscht ist, den kann der Spot zur Einführung des 4S wahrscheinlich auch nicht überzeugen. Von beidem hatten sich Branchenkenner und Apple-Fans eigentlich mehr erwartet. In Ermangelung anderer Neuheiten konzentriert sich die Kampagne ganz auf den Sprachdienst Siri, der Nutzern mit wenig sozialen Kontakten einen Partner zum Unterhalten bietet. Ansonsten ist Siri bislang noch weitgehend zweckfrei, wie erste Praxistests einschlägiger Fachmedien ergeben haben.
Apple versucht dennoch, den praktischen Nutzen für unsere alltäglichen Probleme herauszustellen. Eine Mutter informiert Siri darüber, dass sie einen Plattfuss hat (was genau genommen keine Frage ist, sondern eine Feststellung). Andere Frauen fragen nach dem kürzesten Weg zu einem Krankenhaus und ob man am Wochenende in New York einen Regenschirm braucht. Eine Joggerin bittet darum, sie daran zu erinnern, dass sie Chris von zuhause aus anrufen will und ein junges Mädchen möchte wissen, wie ein Wiesel aussieht. Vielleicht hat es einen tieferen Sinn, dass wir zwar diese und noch einige andere Fragen hören, aber keine Reaktion der virtuellen Ratgeberin. Die gibt es erst ganz am Ende, als sich eine Frau ausgesperrt hat und einen Schlüsseldienst braucht. Hier liefert Siri gleich drei Vorschläge aus der näheren Umgebung. Zu den Merkwürdigkeiten dieses wenig inspirierenden Spots gehört, dass die meisten Fragenden ohne Kopf gezeigt werden. Was will uns Apple damit sagen ?
NFL MOBILE APP VERIZON WIRELESS
Überall live dabei
28.09.2011
Zum Start in die neue Football-Saison 2011/2012 erinnert Verizon Wireless an seine NFL Mobile App, die der führende amerikanische Mobilfunk-Provider seit dem vergangenen Jahr anbietet. In einer Vereinbarung mit der NFL hat sich Verizon die Live-Übertragung der Spiele und des populären RedZone Channel für 4 Jahre gesichert, der Preis dafür liegt bei 720 Millionen Dollar. Bislang haben 4,5 Millionen Nutzer die App heruntergeladen, deren Premium-Version für Kunden des neuen LTE 4G Netzes kostenlos ist und im 3G Netz eine monatliche Gebühr von 10 Dollar kostet. Eine eingeschränkte Version ist für alle Verizon-Kunden kostenlos.
Seit gestern wird ein Spot geschaltet, der den Anfeuerungsruf von Quarterback Drew Brees und den New Orleans Saints zeigt, den Gewinnern des Super Bowl 2009. Eine bunte Szenenfolge vermittelt die Botschaft, dass man dank NFL Mobile mit seinem Lieblingssport verbunden bleibt. Wo auch immer man gerade ist und was auch immer man gerade macht. Begonnen hat die Kampagne vor zwei Wochen mit der gleichen Aussage. Ein Football-Spieler schießt einen Ball weit aus dem Stadion hinaus, dem weitere Bälle folgen. Ihre Flugbahn symbolisiert die Verbindung zwischen dem Geschehen auf dem Spielfeld und den Fans überall im Land. Sie werden bei ihren alltäglichen Beschäftigungen daran erinnert, dass die neue NFL-Saison begonnen hat. Wobei diese Art der Erinnerung mitunter recht schmerzhaft sein kann. Die Kampagne stammt von der Agentur McGarryBowen, New York.
PREPAID-TARIF STRAIGHT TALK
Angst vor den Paparazzi
23.08.2011
Mit schöner Regelmäßigkeit wird in den Medien, bei Verbraucherschützern und in Fachgremien darüber diskutiert, ob Handy-Strahlungen schädlich sind. Dabei wurde eine andere Gefahr bisher offenbar sträflich vernachlässigt: Besonders günstige Tarife können zu Realitätsverlust und Verhaltenauffälligkeiten führen. So ist es einer bedauernswerten Frau mittleren Alters passiert, die durch eine Halbierung ihrer Gesprächskosten so viel spart, dass sie sich reich fühlt. Und wie viele reiche Leute glaubt sie, dass sie überall von Fotografen verfolgt wird. Auch als sie im Park einen älteren Mann sieht, der gerade seine Frau vor einem Standbild fotografieren will. Sie zieht wütend den Film aus seiner Kamera und fährt ihn an, sie habe doch gesagt, keine Fotos. Im Weggehen gibt sie dem verdutzten Mann noch den Rat, sich einen ordentlichen Beruf zu suchen. Der seit gestern geschaltete Spot bezeichnet die bedenkliche Gemütsverfassung der Frau als "I now think anyone with a camera is the paparazzi because I'm feeling richer" Effekt.
Straight Talk ist eine von vier Marken des Prepaid-Providers TracFone, einer Tochter von Américan Móvil. Das Unternehmen nutzt die Mobilfunk-Netze von Verizon, AT&T oder T-Mobile. Die Prepaid-Pakete und passende Handys werden exklusiv von Wal-Mart und über das Internet vertrieben.
PREPAID-TARIF BOOST MOBILE
In Verträgen gefangen
17.08.2011
Ein Gefängnis mag eine recht drastische Metapher für langfristige Mobilfunkverträge sein, aber manche Dinge lassen sich durch Überzeichnen am besten verdeutlichen. Und so beobachten wir eine Frau, die in einer mehrstöckigen Haftanstalt den Gang vor den Zellen entlang geht. Durch die in den USA üblichen Gitter sieht sie verschiedene Menschen telefonieren, allzu glücklich sehen sie dabei nicht aus. Schließlich ist sie vor ihrer Zelle angekommen, unterschreibt einen Mobilfunkvertrag und wird vom Vollzugsbeamten für 2 Jahre weggesperrt. Kaum hinter Gittern, schickt sie eine Textnachricht nach draußen: Sie findet feste Verträge wenig überzeugend, denn man ist für ein paar Jahre darin gefangen (vielleicht heißen Mobiltelefone in den USA deshalb auch Cell Phones). Nachdem uns das Problem sehr anschaulich aufgezeigt wurde, bietet die Voice-over eine Lösung. Bei Boost gibt es keine Verträge, hier hält man die Kunden durch eine Senkung der Gebühren. Je länger man Kunde ist, desto weniger zahlt man. Boost Mobile ist die Prepaid-Sparte von Sprint Nextel Wireless, dem drittgrößten Mobilfunkanbieter auf dem US-Markt.
SMARTPHONE MOTOROLA PHOTON 4G
Für die Anhänger des Multitaskings
15.08.2011
Wem es nie schnell genug gehen kann und wer am liebsten mehrere Dinge gleichzeitig macht, hat jetzt das passende Smartphone gefunden. Mit dem Motorola Photon kann man Videos übertragen, während man miteinander plaudert. Welchen sinnvollen Nutzen ein Telefon mit Dual Core Prozessor und 4G Geschwindigkeit haben kann, zeigt Motorola an einem Beispiel. Ein Mann schaut sehnsüchtig aus dem Fenster und denkt an seine Freundin, als sein Handy klingelt. Die Freundin namens Yasmin ruft an und sagt, dass sie ihm etwas geschickt hat. Dieses Video lädt bereits herunter, während sie spricht. Also stellt er das Photon in eine Dockingstation und schaut sich ihren großen Auftritt auf einem Flachbildfernseher an. In einem kleineren Fenster geht das Telefonat weiter und Yasmin fragt ihn, ob ihm der Song gefällt.